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AV-views.de Aktuell Tests Projektoren / Beamer ViewSonic PJD7830HDL

Test: ViewSonic PJD7830HDL

ViewSonic: PJD7830HDL

Schon seit vielen Jahren gehört Viewsonic zu den Unternehmen, die bei den Projektoren auf die DLP-Technologie setzen und zugleich erfolgreich daran arbeiten, dass die Prachtfinken im eigenen Firmenlogo auch in der Projektion so strahlende Farben zeigen, wie in der Natur.
Wir haben uns heute mit dem PJD7830HD einen Projektor ins Haus geholt, der dank seiner Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ideal für die Präsentation von HD-Inhalten geeignet ist und zugleich mit angegebenen 3200 Lumen auch eine Lichtleistung zur Verfügung stellt, die eine Projektionsgröße erlaubt, die für beeindruckende Bilder nötig ist.
Der Projektor ist mit einem Gewicht von nicht einmal 3 kg recht leicht, das manuell zu bedienende Zoom-Objektiv bietet einen guten Spielraum bei der Aufstellung des Projektors und Zoom und Fokus beeinflussen sich nicht gegenseitig. Das rückseitige Anschlussfeld kann durch eine mitgelieferte Abdeckung optisch abgeschirmt werden. Es bietet neben dem „Notanker“ FBAS auch einen VGA-Eingang sowie eine Buchse für ein HDMI-Signal. Eine USB-Buchste Type A lässt sich für Streaming-Media Dongels einsetzen und ermöglicht so die Nutzung weiterer Quellen. Eine zweite HDMI-Buchse mit MHL-Unterstützung sitzt unter einer Abdeckung im vorderen Bereich des Projektors, die sich nur mit Hilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers öffnen lässt. Das ist zwar etwas umständlich, schützt aber in gewissem Maße vor Verlust eines Sticks, der einen drahtlosen Zugang zum Projektor ermöglicht.
Nach dem Einschalten dauert es etwa 30 Sekunden, bis ein Bild zu sehen ist, das dann nach weiteren 30 Sekunden seine volle Helligkeit erreicht. Recht sauber werden alle Farben in der Einstellung „Standard“ dargestellt, noch harmonischer wird der Eindruck in der Einstellung „View much“. Wie zumindest bei 1-Chip DLP-Projektoren üblich, verschlechtert sich die Farbqualität, wenn man zur Einstellung „Am hellsten“ wechselt. Nun tendiert „Rot“ zum „Kastanienbraun“ und wo vorher mal „Gelb“ war, ist nun ein schmutziges „Gelbgrün“ zu sehen. Bei dieser Einstellung wird allerdings die höchste Lichtleistung normgerecht ermittelt. Wir können bei unserem Testgerät 3000 Lumen messen, was eine geringe und vollkommen tolerable Abweichung von -6% bedeutet.
Wir wechseln wieder zu „view much“ und schalten den ECO-Modus maximal ein, was dank einer entsprechenden Taste auf der IR-Fernbedienung ohne großes Suchen in Menüs möglich ist. Auch andere wichtige Funktionen wie etwa die direkte Auswahl der Bildquelle sind mit einem Tastendruck zu erledigen. Die Fernbedienung kann auch zur Steuerung einer Maus oder Computerpräsentation genutzt werden und bietet zudem einen Laserpointer.
Sehr hilfreich kann auch die Möglichkeit sein, geometrische Verzerrungen nicht nur bei horizontaler oder vertikaler Schrägprojektion auszugleichen.


Den vollständigen Test mit allen Daten und technischen Angaben finden Sie in der AV-views 2016/01


POSITIV
NEGATIV
  • Gute Farbe möglich
  • Gute Lichtleistung
  • HDMI + MHL Eingang

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