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AV-views.de AV-views 2017/3 30 Jahre Humantechnik



Neubau und Jubiläum


30 Jahre Humantechnik




Genau genommen ist Humantechnik in Weil am Rhein bereits 32 Jahre alt. Statt ein Fest im Jubiläumsjahr auszurichten, hat das Unternehmen sein dreißigjähriges Bestehen - ganz pragmatisch - mit der Grundsteinlegung für ein weiteres Firmengebäude am Stammsitz gefeiert. Das neue Gebäude, das die räumlichen Kapazitäten nahezu verdoppelt, ist bezogen, und im Mai konnte die Einweihung mit einer vertagten Jubiläumsfeier erfolgen.

Dreißig Jahre sind nicht nur eine Zeitspanne. Sie sind vor allem ein Gestaltungsraum – besonders für engagierte Unternehmer. Betrachtet man im Zeitraffer, was Humantechnik in diesen Jahren gestaltet hat, dann gibt das auch einen Einblick in die Rasanz der innovativen Entwicklung einer ganzen Branche. In diesem Tenor hat Gerhard Sicklinger, Geschäftsführer der Humantechnik, die geladenen Gäste seines Festes am Abend des 19. Mai begrüßt. So erinnerte er sich unter anderem daran, wie umständlich sich für ihn Mitte der achtziger Jahre, dem Studenten in Ulm, der Kontakt zu seiner gehörlosen Schwester in München gestaltete.
Daraus entsprang schließlich der Schlüssel-Impuls für die Gründung der Humantechnik. Aus einer Idee formte Sicklinger einen konkreten Plan: „Ich will technische Lösungen entwickeln, die Menschen mit Hörschädigung unterstützen, ihren Alltag uneingeschränkt zu gestalten – klar verstehen, stets gut informiert sein und selbstsicher mitreden können – ja, vielleicht sogar Klang genießen.“

Humantechnik liefert Human-Technik
... dieser Grundphilosophie folgt die Humantechnik bis heute konsequent. Noch im Gründungsjahr 1985 entwickelte Gerhard Sicklinger das Schreibtelefon „textel compact“. Schon ein Jahr später wurde die junge Humantechnik mit dem Unternehmensgründer-Preis der Steinbeis-Stiftung Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Das aktuelle Portfolio umfasst beispielsweise drahtlose Lichtsignalanlagen, TV-Hörsysteme; Telefone mit besonders kraftvollem Klang, Licht- und Vibrationswecker sowie spezielle Kommunikationssysteme für schwierige akustische Situationen.

Trend zur Mobilität
Konzentrierte sich im Gründungsjahr 1985 die audiologische Technik oder die Signalisierung mittels Licht- und Vibrationsimpulsen – im direkten Wortsinn – noch auf den engen privaten Raum, so war der Trend zur Mobilität durchaus vorgezeichnet. Der Systemgedanke vernetzte die anfangs isoliert betriebenen Geräte. Im Folgeschritt kommunizierten beispielsweise Lichtwecker mit den Licht-Signalanlagen, und heute stehen diese wiederum via Smartphone-App im Prinzip weltweit im Kontakt mit ihren Besitzern.

Unternehmensbereich AUDIOropa
Vor dem Hintergrund, auch Lösungen für akustische Barrierefreiheit und Inklusion im öffentlichen Raum zu schaffen, begann die Humantechnik um die Jahrtausendwende mit der Entwicklung von Ringschleifensystemen. Diese versorgen beispielsweise Kirchen, Veranstaltungs- und Konferenzräume oder Bildungsstätten mit induktiven Audiosignalen. Hörgeräte mit integrierter T-Spule oder Cochlea-Implantat-Systemen, wie sie vermehrt von Gehörlosen getragen werden, empfangen die Induktivsignale drahtlos an jedem Punkt des betreffenden Raumes.


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