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AV-views.de AV-views 2017/3 Mezzanine in München



Oblong Industries


Mezzanine in München




Oblong Industries hat jetzt offiziell die Eröffnung der Münchener Niederlassung gefeiert. Von hier aus, hoch über den Dächern Schwabings, und in illustrer Gesellschaft renommierter Größen der Informationstechnologie, soll der Raum D-A-CH bearbeitet werden.

Thomas Spiegl ist der Büroleiter und soll als Regional Sales Director für den Raum Deutschland, Österreich und Schweiz (D-A-CH) die Interessen des Unternehmens Oblong vertreten und den Vertrieb der Mezzanine Systeme übernehmen – sowohl den Direkt-, als auch den Channel-Vertrieb.

Collaboration der Extraklasse
Herzstück der Interessen ist das Visualisierungssystem Mezzanine, das Meetings und Konferenzen  effizienter machen soll indem Entscheidungen besser und schneller getroffen werden können. Das Wort Mezzanine kommt ursprünglich aus dem Italienischen und bezeichnet in der Architektur ein Zwischengeschoss. Übertragen könnte es bedeuten, dass es als verbindendes Element zweier Etagen angesehen werden kann. So auch in der AV-Industrie: Mezzanine verbindet die Arbeitsatmosphären der Teilnehmer eines Meetings, auch wenn sie räumlich weit auseinander liegen.
Als Visualisierungstool kann Mezzanine tatsächlich als verbindendes Element zwischen Meeting- oder Konferenzteilnehmern angesehen werden und zwar als ein hoch professionelles. Es hebt den Collaboration-Gedanken auf ein extrem hohes Niveau, indem es die Zusammenarbeit zu einem immersiven, räumlichen Erlebnis macht, das eine viel intensivere Wahrnehmung der dargebotenen und zu bearbeitenden Informationen Mitteilungen ermöglicht. Das Handling der Informationen ist dabei denkbar einfach, und das macht Mezzanine so interessant. Der User bekommt von dem dahinter steckenden Leistungsaufwand nichts mit. Die Technologie arbeitet unauffällig und schnell, wie selbstverständlich. Doch wie funktioniert es genau?
Vereinfacht gesagt besteht Mezzanine aus zwei Komponenten, dem „demokratischen“ Display-Bereich, mit dem während des Meetings intern wie extern kommuniziert wird – zeitgleich und mit allen Teilnehmern, wo immer sie sich auch befinden. Hier werden Dokumente von beliebigen Eingabegeräten wie Smartphones, Notepads oder Laptops eingelesen, geteilt, bearbeitet oder gespeichert. Es können parallel Videokonferenzen abgehalten oder Internetangebote eingespielt werden. Formate, Betriebssysteme und Auflösungen spielen dabei keine Rolle. Mezzanine übernimmt die Daten nativ und rechnet sich sie automatisch auf die Auflösung der Display-Ausgabekonfiguration um.
Die zweite Displaykonfiguration wird „Corkboard“ genannt und besteht in der Regel ebenfalls aus mehreren Displays, die im Portrait-Modus angeordnet sind. Hier werden Dokumente geparkt, die im Augenblick nicht benötigt werden oder die nicht gemeinsam bearbeitet werden sollen. Der Name „Corkboard“ ist noch nicht eingedeutscht, ihn mit Korktafel zu übersetzen würde Mezzanine nicht gerecht, obwohl Analogien nicht gänzlich auszuschließen sind. Sprachlich ebenso schwierig verhält es sich mit dem elektronischen Stift, der englisch „Spatial Wand“ genannt wird und übersetzt „Zauberstab“ heißt. Zauberstäbe haben allerdings in gewöhnlichen deutschen Konferenzräumen nur eine untergeordnete Bedeutung. Dieser aber doch, denn seine Funktionen sind real und wichtig. Mit ihm werden Dokumente aktiviert, und mit ihm bzw. lassen sie sich skalieren und verschieben – sogar vom demokratischen Teil über Wände hinweg zum physikalisch getrennten „Corkboard“. Und wie geht das? In dem „Wand“ befinden sich Sensoren und eine Infrarotkamera. IR-Sensoren sind auch entlang der Displays angeordnet. Der elektronische Stift erfasst also jede Position eines Fensters auf den Displays. Mezzanine Algorithmen berechnen in Echtzeit die Bewegungen des Stiftes, wenn dieser ein Fenster aktiviert hat und es mit den Bedienungselementen verschiebt, skaliert oder sonst wie bearbeitet. Da die Erfassung räumlich erfolgt und zeitgleich mehrere Personen die auf den Displays angezeigten Dokumente bearbeiten können, erleben die Teilnehmer die Arbeit intensiver, es werden mehr Sinne angesprochen. Durch die parallele Bearbeitung von Dokumenten und die zeitgleiche parallele Kommunikation – beispielsweise über Videokonferenz – mit anderen Teilnehmern rund um den Erdball können Entscheidungen schneller gefällt werden. Die Teilnehmer tauchen ins Geschehen ein und behalten ihre Aufmerksamkeit, weil sie ständig am Informations- und Kommunikationsprozess aktiv teilnehmen. Dieses immersive Erlebnis wird bei Oblong hausintern Infopresence bezeichnet. Den Begriff hat man sogar schützen lassen.


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